Bergbau und Gewinnung von Kupfer pro kg

Der Kupferabbau

Es begann schon in der Vorantike mit der Kupfergewinnung. Der Grund war, dass das Kupfer einer der Hauptbestandteile von Bronze ist. Der Bergbau und die Verhüttung entwickelten sich ganz natürlich in kleinen Maßstäben und damit wurde das Ende der Steinzeit eingeläutet. Nach den örtlichen Vorkommen war auch der Zugang zum Rohmaterial des Kupfers sehr unterschiedlich.

In Mitteleuropa begann der Kupferbergbau während der Kupfersteinzeit. Kupfersteinzeit ist der Zeitraum von der Steinzeit und der Bronzezeit. Durch den Kupferbergbau wurden grundlegende Techniken für die weitere Metallurgie gefunden. Kupferbergwerke waren damals von großer geopolitischer Bedeutung, bis die gehobenere Eisenschmelze Einzug hielt.

Bis ins 17. Jahrhundert hatte der Abbau von Kupfer eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Doch mit dem 18. Jahrhundert ging diese aufgrund zu kleiner Lagerstätten spürbar zurück und in den letzten Jahrzehnten wurde ein Großteil von Bergwerken geschlossen. Doch blieb der Kupferbergbau weiterhin ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
Gemessen an den weltweiten Kupferaufkommen handelt es sich in Mitteleuropa um kleinere Vorkommen. Die Lagerstätten im Mansfelder Gebiet und im Harz am Rammelsberg, in Niederschlesien und in den Zentralalpen Österreichs deren Abbau war bis zum Beginn der Neuzeit sehr bedeutsam. Doch im Weltmaßstab gesehen, spielten die skandinavischen Lagerstätten wie beispielsweise Falun in der damaligen Zeit eine vergleichbare große Rolle. Doch die Produktion ging dann bis zum 20. Jahrhundert stark zurück. Ab ca. 1930 war diese Produktion nur noch mit staatlichen Unterstützungen am Leben zu halten.

Der Kupferbergbau aus historischer Sicht betrachtet, war wie auch mit den meisten anderen Erzen ebenfalls, stand in der Verantwortung der Landesherren. Aber es gab auch teilweise auch ein lokales Recht, was der Entwicklung von wohlhabenden Städten ermöglichte. Als Beispiel dieser Entwicklung sind Kitzbühel, Goslar, Eisleben, Hettstedt und Mansfeld zu nennen.

Seit 1900 hat sich die Kupfergewinnung weltweit so im 20 Jahre Rhythmus verdoppelt. In den 100 Jahren erreichte die Steigerung das bis zu 40-fache und erreichte eine Produktion von 15 Millionen Tonnen in einem Jahr. Diese hohe Steigerung ist vor allem auf den hohen Bedarf in der Elektroindustrie zu verzeichnen. Dass Kupfer ein sehr guter Strom und Wärmeleiter ist, ist doch allen wohlbekannt. Das Material wird für hochwertige Stromleitungen, Kupfer Kabel, galvanische Elemente und so vielen mehr benötigt. Bis in die heutige Zeit ist beispielsweise die Kupferschmiedearbeit im Orient ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig der Handwerker.

Die Jahresförderung im 21. Jahrhundert führte Chile mit über 30 % an. Danach folgen die USA und Indonesien mit ca. 10 %. Je 5 bis 8 Prozent erreichen Russland, Peru, Australien und China. Als dies hat Einfluss auf die Entwicklung des Kupferschrott Preis.