Das Schwermetall Kupfer – Von Erz zu Kabel

Definition

Was ist und woher kommt das Kupfer?

Kupfer ist ein Metall und gehört zu der Gruppe der Schwermetalle. Gewichtsmäßig ist Kupfer zehnmal so schwer, als die gleiche Menge Wasser. Schön poliert ist Kupfer lachsrosafarben. Liegt Kupfer längere Zeit an der Luft und färbt es sich in ein dunkles rotbraun. Bekannt ist dieses auch, von den Ein- bis Fünf-Cent-Münzen.

Eisen ist wesentlich härter als Kupfer. Von Menschen wurde es viel früher entdeckt und diente den Menschen zur Herstellung von Werkzeugen. Mit der Entdeckung des Eisens wurden aber keine Werkzeuge mehr aus Kupfer hergestellt. Eisen ist aufgrund seiner Härte, besser für die Werkzeugherstellung geeignet ist.

Gern wird Kupfer mit anderen Metallen gemischt, damit wird es fester und stabiler. Das Kupfer und Zinngemisch ist uns als Bronze bekannt. Aus dieser werden beispielsweise Kirchenglocken und auch Denkmäler gegossen. Messing erhält man aus einer Mischung aus Kupfer und Zink. Hieraus wurden früher Maßstäbe und weitere Instrumente zum Messen hergestellt.

Kupfer, wo kommt dieses Metall her?

In reiner Form findet man das Kupfer in der Natur nur sehr selten, jedoch meist als Erz. Aus der Erde wird es im Bergbau geholt. Schon seit dem Altertum kennen die Menschen das Kupfer. Von der Insel Zypern stammt auch der Name „Kupfer“, wo es die alten Griechen als erste gefunden haben sollen. Aus Ländern wie Chile, Peru, den USA, Russland und China kommt das heutige Kupfer her. Als zehntes Förderland bei der Kupfergewinnung, kommt erst ein europäisches Land, es ist Polen.

Wie viele Metalle wird, auch Kupfer wiederverwertet. Einmal zu kabeln oder Wasserleitungen verarbeitet, lässt es sich wieder einschmelzen. Durch diese Art der Wiedergewinnung oder auch Rückgewinnung entsteht der sogenannte Materialkreislauf. Damit muss das Kupfer nicht unbedingt aus der Natur geholt werden, was auch einen wesentlichen Einfluss auf den Kupferschrott Preis pro kg mit sich bringt.