Dieser Prozess beeinflusst den Kupferschrott Preis pro kg

Kupfergewinnung

Wie gestaltet sich der Ablauf der Gewinnung von Kupfer?

Von den jeweiligen örtlichen Vorkommen war und ist der Zugang zum Rohmaterial sprich dem Kupfererz abhängig.

Zusammen mit Silber und Gold, später kam auch noch Zinn dazu, waren dies, die am vermehrten benutzten Metalle in der Geschichte der Menschheit. Funde aus Kleinasien, die von so in etwa 8.000 v. Chr. stammen, sind dessen Beleg.

Damals war der Kupfer Ankauf begehrter als Gold. Da man zu diesem Zeitpunkt es nur in gediegener Form kannte. Es soll so in etwa 5.000 v. Chr. gewesen sein, als man erkannte, dass bestimmte Mineralien sich über Holzkohle erhitzen ließen, und so wurde dann, das erste Metall gewonnen. Seit diese Tatsache verbreitete sich die Verwendung über ausgedehnte Teile Eurasiens.

Mit der Entdeckung des Zinns, das so um ca. 3.000 v. Chr. Geschehen sein soll, und der Legierbarkeit des Zinns mit Kupfer wurde nun die Bronze erfunden. Diese Entdeckung war in dieser Zeit der wichtigste Werkstoff, bis zu jenen Tag, als das Eisen entdeckt wurde und nun das Eisen diese Rolle übernahm.
Die Gewinnung von Erzen wurde in der Bronzezeit in offenen Gruben entwickelt. Durch die folgende Verhüttung wurde der Hunger nach Kupfer weitestgehend befriedigt. Blei verhütte damals dann schon und hierin wird auch ein Zusammenhang mit der Gewinnung von Silber gesehen. Mit dem Abbau von Zinn wurde die gemeinsame technische Basis für die aufkommende Bronzezeit gelegt.

Der Verhüttungsprozess in der Kupferzeit ging, vom oxidischen bzw. karbonatischen Erzen wie Malachit und Azurit aus. Das sich diese unter Erhitzung, in einem einstufigen Prozess und in einer reduzierten Atmosphäre verhütten ließen. Mit einem gesonderten Prozess erfolgte dann die Reduktion zu Kupfer. Dafür benötigte man Holzkohle und Luft. Für das Schmelzen für den Kupferguss verwendete man auch die Holzkohle, da der Schmelzpunkt erst bei 1083 °C bei Kupfer liegt.

Heute wird aus Kupfererz das Kupfer gewonnen. Die Gewinnung des Kupfers läuft folgendermaßen ab: Kupferkies, der aus einem Teil Kupfer, einem Teil Eisen und weiteren zwei Teilen Schwefel besteht, wird als nächstes Kupferstein hergestellt. Um den Kupferstein noch enthaltenen unbrauchbaren Stoffe herauszutrennen, wird der Kupferkies mit Kohle gebacken. Um, die im Kupferstein enthaltene Eisenoxide zu verschlacken wird dem Prozess Siliciumdioxid zugeführt. Die Schlacke schwimmt nun oben und kann nun leicht getrennt werden. Doch das gewonnene steinhaltige Kupfer muss nun noch weiterverarbeitet werden, bevor hieraus das Rohkupfer wird. Der nun flüssige Kupferstein wird in einen Konverter gegossen und ihm wird nun noch Luft zugeführt. Daraus entsteht zuerst Kupferoxid. Nun folgt das Garblasen und so entsteht das Rohkupfer, das bis auf wenige Prozente aus Kupfer besteht. Die restlichen unbrauchbaren Anteile (Schlacken und dergleichen), müssen noch herausgetrennt werden und man erhält reines Kupfer. Das erfolgt durch eine eigens für diesen Prozess angelegte Sulfatlösung.